i-potentials GmbH

„Nein, Kaltakquise ist kein Job-Bestandteil“. Antworten auf wichtige Fragen zur Arbeit bei i-potentials

„Ich will  keine Kaltakquise machen“ sagen uns Kandidaten oft als Begründung, warum sie Zweifel an einer Karriere in der Personalberatung haben. Akquise im Sinne einer ‚kalten’ Ansprache neuer Kunden macht ausnahmslos keiner unserer Mitarbeiter, dennoch hält sich das Vorurteil über den Alltag in Personalberatungen hartnäckig. Vorurteile gibt es noch jede Menge mehr und wir wollen gern damit aufräumen: Hier unsere Antworten auf die gängigsten Fragen zur Arbeit in einer Personalberatung.  

Gleich vorweg: Muss ich als Personalberater bei i-potentials meine Projekte selbst akquirieren?  

Nein. Personalberatung, insbesondere im Executive Search, ist ein Empfehlungs-Business: Erfolgreiche Besetzungen führen im besten Fall über Mund-zu-Mund Propaganda zu neuen Aufträgen. Vorausgesetzt natürlich, es gelingt uns sowohl unsere Kundenunternehmen als auch unsere Kandidaten zu begeistern, also das ‚perfect match’ herzustellen. Bisher gelingt uns das sehr gut, so dass wir in den letzten Jahren nicht auf die proaktive Ansprache von Kunden setzen mussten, sondern Kunden eher bei uns angefragt haben.

Ganz ohne Vertriebsqualitäten, kommt dennoch kein Personalberater aus: Auch Kunden, die von selbst bei uns anfragen, wollen über unsere Produkte und Arbeitsweise informiert und überzeugt werden. Das gilt genauso auf der Kandidatenseite: Exzellente Kandii-potentials, Constanze Buchheim, Martina Weiner und Teamdaten erhalten unzählige Angebote – daher muss man sehr gute Informationsarbeit leisten und auch ‚hidden champions’ gut pitchen können, um Marktteilnehmer zusammenzubringen, die sich ohne uns nicht gefunden hätten. Da hilft es natürlich, wenn man ein wenig Erfahrung in der Beratung oder dem Vertrieb hat. Ein Muss ist es nicht.

Neben maximaler Qualität setzten wir bei unserer Arbeit vor allem auf Inhalte: Wir bilden uns zu allen relevanten Innovationen & Trends der Branche ständig weiter und forschen aktiv zu diversen Innovationsthemen im Bereich Recruiting, Talent Management & Leadership. Dabei vermarkten wir dann natürlich auch unsere Inhalte. Vertrieb findet bei uns daher eher über die Vermarktung unserer Expertise statt. 

Was genau verbirgt sich hinter Personal“Beratung“? 

Mit der Besetzung strategisch wichtiger Positionen steigen wir tief in die Organisationsberatung und –entwicklung eines Unternehmens ein. Es geht hier um die perfekte Besetzung einer wichtigen Rolle mit der richtigen Fach- oder Führungskraft, nicht um das Versenden von Lebensläufen. Mit einer schnellen Personalvermittlung, bei der auf Anfrage 2-3 mögliche Kandidaten aus einem bestehenden Pool geschickt werden, hat dieser Prozess nicht mehr viel zu tun. Die meisten Vorurteile über die Arbeit in Personalberatungen stammen aber genau aus diesen Unternehmen und werden dann auf uns übertragen, weil Personalvermittler und Personalberater verwechselt und in einen Topf geworfen werden.  ...oder auch Absprachen unter Kollegen: Franziska und Lisa-Maria im Gespräch.

Die Suche nach einem Kandidaten für eine solche Position beginnt z.B. schon mit einer Beratungsleistung: Gemeinsam mit dem Kunden analysieren wir, wer genau gebraucht wird um die anvisierte Strategie umzusetzen, wie das Profil aussehen sollte und wie der Einstellungs- und Diagnostikprozess ablaufen kann. Das ist zum einen spannend, weil man tiefe Einblicke in das jeweilige Unternehmen bekommt und durch die verschiedenen Geschäftsmodelle unserer Kunden immer neues dazulernt. Mit Geschäftsmodellen und dazugehörigen Organisationsmodellen der Digitalwirtschaft muss man sich daher schon auseinandersetzen wollen und ein Interesse mitbringen.

Im Anschluss daran beginnt unser mehrstufiger Such- und Auswahlprozess. Wir starten mit einer genauen Marktanalyse, von der aus wir die besten am Markt verfügbaren Kandidaten identifizieren und Gespräche mit ihnen führen, bevor wir drei bis vier geeignete Kandidaten beim Kunden vorstellen. 

Darüber hinaus bieten wir über unseren Geschäftszweig „Academy“ auch verschiedene Leistungen an, die in den Bereich der Führungskräfteentwicklung fallen: z.B. mehrmonatige Führungskräftetrainings oder gezielte Fachtrainings wie Interview- oder Direct Search Schulungen. 

Ist es nicht eintönig, immer den gleichen Prozess zur Besetzung einer Stelle zu fahren?  

Nein: Unsere Kundenunternehmen kommen aus ganz verschiedenen Branchen, haben unterschiedliche Geschäftsmodelle, sind in unterschiedlichen Phasen des Unternehmenswachstums und haben sehr unterschiedliche Bedarfe, schon allein weil jede Firma ihre eigene Kultur und ihren eigenen Weg zur Digitalisierung hat. Das allein macht unseren Job extrem abwechslungsreich und verlangt uns jede Menge Empathie und eine schnelle Auffassungsgabe für Organisationsstrukturen und strategische Ausrichtung ab. Personalberatung hat daher tatsächlich mehr mit Beratung als mit HR zu tun.

Jeder Search ist ein komplett neues Projekt, bei dem der jeweilige Consultant den Ablauf und das Team steuern und koordinieren muss. Das erfordert nicht zuletzt oft Kreativität und Anpassungsfähigkeit, denn es kommt nicht selten vor, dass durch neue Erkenntnisse im Verlauf der Suche Änderungen vorgenommen werden (müssen) oder Kandidaten im überhitzten Markt abspringen, die super gepasst hätten. Dann braucht es schnelle Reaktionen, die schon im Vorfeld durch Analytik und Struktur vorbereitet werden müssen.

Zu guter Letzt kommt es in unserem Job sehr darauf an, auf dem Laufenden zu bleiben und sich ständig weiterzubilden: Da wir auf Profile in digitalen Geschäftsmodellen spezialisiert sind, muss jeder hier sich mit neuen Trends und Innovationen am Markt auseinander setzen. Das ist einerseits notwendig, um Kunden adäquat beraten zu können und andererseits um Kandidaten einschätzen und Gespräche auf Augenhöhe führen zu können. Es wird also – gerade bei unserem Fokus auf die sich schnell entwickelnde Digitalwirtschaft – nie langweilig. 

Wie kann ich bei i-potentials einsteigen? 

Als Absolvent bietet sich der Einstieg als Trainee an, da eine qualitative Suche wie erläutert ein hohes Maß an Expertise und Struktur erfordert. Im Trainee Programm erhält man Einblicke in alle Bereiche bei uns und würde nach Abschluss als Research Analyst und später als Associate arbeiten. Das kann bei hoher Leistungsbereitschaft auch durchaus mal sehr schnell gehen, wie das Beispiel unserer Kollegin Marlen zeigt. Was die Weiterentwicklung angeht, führt der klassische interne Weg bei uns dann weiter über die Stationen „Senior Associate“ und „Associate Consultant“ zum „Consultant“, der wie oben erwähnt den kompletten Besetzungsprozess für eine Vakanz steuert. 

Professionals, die Erfahrung in der Personalberatung und/ oder im Direct Search mitbringen, können bei uns – je nach Berufserfahrung – direkt als Consultants oder Senior Consultants einsteigen. Prinzipiell kann jeder i-potentials Mitarbeiter in diesem Karrieretrack dann zum Principal und schließlich zum Partner aufsteigen und dadurch auch zum Unternehmer im Unternehmen werden – das würden wir uns sogar sehr wünschen.

Wer lieber einen fachlichen Schwerpunkt in seiner Entwicklung setzen möchte, kann sich stattdessen z.B. auch in Richtung Marketing, HR oder zum Research Specialist entwickeln,  um nur drei Möglichkeiten zu nennen.  

Projektgeschäft ist immer anstrengend. Wie sieht es mit der Work-Life-Balance bei euch aus?

Ehrlicherweise ist das Arbeiten bei uns kein Strandspaziergang, aber ich denke das erwartet auch niemand, der sich für eine Arbeit in einer Unternehmensberatung interessiert. Gerade in Hochzeiten geht es schonmal heiß her, aber wir leben und arbeiten nach dem Prinzip ‚Entwicklung beginnt mit dem Verlassen der Komfortzone’.
Wir wissen aber auch, dass es nicht nachhaltig und daher auch nicht sinnvoll ist, sich sinnlos auszupowern. Wir ermöglichen daher unseren Mitarbeitern auch über die Home Office Option und flexible Arbeitszeiten die maximale Zeitsouveränität. Viele entscheiden sich dennoch für die Arbeit im Büro, weil wir im Büro die Arbeitsbereiche nach Teambereich und Stillarbeitsbereich getrennt haben und so dort auch konzentriertes Arbeiten möglich ist. Damit unsere Mitarbeiter ihre Abende, Wochenenden und Urlaube auch tatsächlich als Freizeit zum Erholen nutzen können, gibt es bei uns außerdem noch die Option des Personal Days. Das ist ein Tag pro Monat, den man für notwendige aber unliebsame private Todos wie z.B. Behördengänge, Erledigungen, Steuererklärungen oder nötige Termine nutzen kann und so nicht die wertvolle Freizeit dafür drauf geht. Auf diese Weise erhält man 12 zusätzliche frei nutzbare Tage. Wichtig ist uns dann nur eine saubere Trennung zwischen Personal & Home Office Days und Urlaubstagen, damit es für alle fair bleibt.

Ihr habt noch mehr Fragen zur Arbeit bei uns? In Teil 2 der wichtigen Fragen zur Arbeit bei i-potentials klären wir nächste Woche u.a. Verdienst- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei uns!