Likest du noch oder Snapst du schon? - „The extra mile in social media“ Praktikantin Luisa im Selbstexperiment

#i-potentials Team

Likest du noch oder Snapst du schon? - „The extra mile in social media“ Praktikantin Luisa im Selbstexperiment

Seit gut zweieinhalb Wochen gestalte ich nun den Snapchat-Account meiner Firma i-potentials. Am Anfang stand die Frage nach dem Warum? Wir nutzten schon Instagram, Twitter, Facebook, LinkedIn und XING. Warum also noch Snapchat einführen? Auf den ersten Blick überzeugten die Zahlen: 5 Millionen deutsche Nutzer, vorwiegend 15 bis 30 Jahre alt und digital hochgradig vernetzt! Gerade für unseren internen Talentpool an Young Professionals also super relevant.

Die Mission lautet: Den Arbeitsalltag begreifbarer machen, den Spirit der i-pots (so nennt man uns ehrfürchtig) nach außen tragen und Personalberatungsstereotypen auf den Kopf zu stellen! Die ersten Tage lassen sich mit den Versuchen eines Kleinkindes zu laufen vergleichen. Was darf ich posten? Was interessiert Menschen, die dem Account folgen? Jeden Post hinterfrage ich, brauche mehrere Anläufe, laufe im Büro auf und ab auf der Suche nach den besten Lichtverhältnissen…

Die stetige Ermutigung, ich solle „mein Ding machen“ und „ich selbst sein“ sickerten so langsam zu mir durch. Ich begann, die simplen Dinge zu dokumentieren: Müsli von unserer MyMüsli Wand, Meetings, mein Schreibtisch, unser Mittagessen. Es ging eben nicht darum, perfekt auszusehen oder nur die seriösesten Inhalte zu posten, sondern um die Menschen hinter i-potentials. Um ihre Macken, um ihre Höhe- und auch Tiefpunkte, um lustige Anekdoten und um genau dieses ungezwungene Set-Up, das i-potentials so einzigartig macht.

Mittlerweile analysiere ich mehrmals am Tag meine Aufgaben: Was gefällt mir hier gerade so gut? Was überrascht mich? Was sind neue Erkenntnisse, die ich währenddessen sammle. All diese kleinen Glücksmomente tendieren normalerweise dazu im Arbeitsalltag unterzugehen. Aber genau das ist es, was Menschen interessiert, wenn sie i-potentials auf Snapchat folgen. Diese feinen Unterschiede sind es, die uns hier als Mitarbeiter täglich begeistern - die wir mit Begriffen wie Selbstbestimmung, Wachstumsmentalität und Mehrwert stiften, beschreiben. Und genau dort setzt Snapchat an - right on time, um den Moment einzufangen.

Was sind meine Erkenntnisse der ersten zwei Wochen?

  1. Snapchat wird von mehr Unternehmen genutzt, als ich vorerst annahm. Bei meiner Recherche stieß ich auf nahezu alle großen Marken und einem jeweiligen Snapchat-Account dazu. Was mir auffiel, war die Dominanz von Unternehmen, die auf Snapchat für ihre Produkte werben (z.B. H&M, DB). Dienstleistungsanbieter sind nach meinem ersten Eindruck noch nicht wirklich präsent. Dienstleistungen lassen sich über Videoaufnahmen nur schwer festhalten.
  2. Die Dienstleister, die sich jedoch auf Snapchat tummeln, nutzen die Plattform vor allem zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter. Beispiele dafür sind REWE Karriere, ComdirectCareer, Deutsche Lufthansa oder TK-Karriere. Auch der i-potentials Snapchat Account soll potentielle Bewerber ansprechen und ihnen zeigen, wie der Arbeitsalltag bei uns aussehen kann.
  3. Content zu kreieren, fällt deutlich leichter, wenn andere Personen involviert sind. Es ist ein ungewohntes Gefühl, den Meetingraum für eine halbe Stunde zu blocken, um eine Snapchatstory aufzunehmen. Oder Fotos zu machen und dann in die Tiefen der Emojiauswahl abzutauchen. Daher wäre mein Tipp, den Account möglichst für das ganze Team zugänglich zu machen und im Idealfall mehrere Verantwortliche zu haben, die Lust haben ihren Alltag zu dokumentieren. Dadurch fällt es leichter, Fotos von Mitarbeitern zu machen, weil die ganze Gruppe am Projekt beteiligt ist.
  4. Regelmäßig vs. Sinnvoll: Die Haltbarkeit von Snapchatmomenten beträgt 24 Stunden. Wie oft sollte man also am Tag posten? Gerade in der ersten Woche geriet ich oft in Stress, in der ersten Stunde noch nichts gesnapt zu haben. Mittlerweile sehe ich das deutlich lockerer. Snapchat transportiert Gefühle, es bringt also nichts, 10 Mal am Tag zu posten ohne eine Aussage zu transportieren. Ich bevorzuge daher eher weniger Aufnahmen, dafür aber mit einem Sinn und vor allem mit einem Gefühl dahinter - sowohl als Zuschauer, als auch als Produzent. Da ist es auch vollkommen okay, mal nichts zu posten.

Generell gibt es noch viel zu lernen und auszuprobieren. Ich bin begeistert, das i-potentials so offen für neue Ideen ist und mit seiner einfach-mal-ausprobieren-Mentalität so vieles ermöglicht. Generell empfinde ich Snapchat als ein sehr angenehmes Medium. Ich kann Fragen von Zuschauern in einer nahezu Face-to-Face Atmosphäre beantworten und sehr unbeschwert, innerhalb von Sekunden Fotos und Momente teilen. Was ich mir noch wünschen würde, wäre eine höhere Transparenz, wie die geteilten Beiträge bei den Followern ankommen. Das ist auf anderen Medien wie Instagram, Facebook und LinkedIn über die Like/Kommentar Funktionen besser abzubilden. Aber for now let’s keep snapchating!

Neugierig geworden - dann folgt mir und i-potentials doch auf: i-potsinside

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