Jung, digital sucht: Zukunftsfähige Unternehmenskultur - Die i-potentials Führungsberatung bei TLGG

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Jung, digital sucht: Zukunftsfähige Unternehmenskultur - Die i-potentials Führungsberatung bei TLGG

Unser Kunde Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) steht als Agentur für digitale Transformation, für Innovation und Kommunikation. In einem Beratungsprojekt haben wir die Agentur auf dem Weg zu einer wertebasierten Führungskultur begleitet und damit gleich mehrere Herausforderungen in Sachen Führung & Generation Y gelöst – Elf Otterbach von TLGG dazu im Interview:

Wie kam Zusammenarbeit überhaupt zustande? Was waren Eure Herausforderungen?

Mitte letzten Jahres herrschte insgesamt eine eher angespannte Stimmung bei uns und unsere Fluktuation war relativ hoch. Obwohl wir im Zuge unseres Verkaufs an Omnicom durch einen Change-Management-Prozess gegangen waren, hatten wir im Management das Gefühl, dass wir dringend an ein paar Themen ranmüssen um die Zufriedenheit wieder zu erhöhen und letztlich auch alle wieder besser zusammenzuarbeiten.

Parallel habe ich Constanze bei ihrem Vortrag im Rahmen der Startup Safari bei der Good School kennen gelernt und hatte sofort das Gefühl: Wahnsinn, sie spricht genau über DIE Themen, die uns gerade beschäftigen.

Was hat Euch an i-potentials überzeugt?

In Ihrem Vortrag hat Constanze genau die Themen angesprochen, die für uns gerade problematisch waren: Wie sieht die Generation Y einen Job und wie geht sie ihn an? Wie reagieren Manager der alten Schule darauf? Wie funktioniert Führung und Bindung von Millenials langfristig? Constanze hat da mit sehr guten Beispielen gearbeitet, die mich davon überzeugt haben, dass sie die richtige Expertin für unsere Themen ist.

Elf Otterbach

Elf Otterbach ist Director Human Resources bei TLGG.

Was hattet Ihr vorher schon ausprobiert?

Die Trainings und Maßnahmen, die wir vor i-potentials durchgeführt haben, waren an sich nicht schlecht, verfehlten aber die Wirkung. Das lag vermutlich daran, dass wir alles in Einzelteilen gemacht haben: Da gab es Führungskräftetrainer, die sich aber nicht im Detail mit unserer Geschäftsführung abgesprochen hatten und dann wieder Kommunikationstrainings, die nicht nachgehalten wurden. Die ganze Problematik mit i-potentials einmal ganzheitlich anzugehen, war ein großer Mehrwert für uns.

Wie lief der Beratungs-Prozess mit i-potentials genau ab? Was waren Themen?

Zunächst gab es einen Kick-Off Workshop mit i-potentials und unseren Gründern, in dem grundsätzlich geklärt wurde, wie unsere Herausforderungen liegen. Da stellte sich heraus, dass TLGG Werte und Vision fehlen, die ja optimalerweise das Fundament für Kultur, Führungsleitbild und auch für Recruiting und Zusammenarbeit bilden.

Den Prozess der Wertefindung haben unsere Gründer dann mit i-potentials durchgeführt und im Anschluss die Werte mit unseren Managern vertieft und eine Vision für die Agentur entwickelt. Das alles wurde der gesamten Agentur dann intern vorgestellt bevor es in die konkreten Führungskräftetrainings mit Constanze und Hugo ging. Hier wurden alle Themen von Kommunikation über Management-Techniken und Recruiting auf Basis der TLGG Werte „trainiert“. Dass diese Trainings komplett auf uns als Agentur zugeschnitten waren, hat die Qualität für uns natürlich sehr erhöht. 

Das TLGG Office in Kreuzberg.

Das TLGG Office in Kreuzberg.

Was waren Eure wichtigsten Learnings?

Der Stellenwert von Vision und Werten für ein Unternehmen war uns in diesem Ausmaß nicht bewusst. Meine Erfahrung war, dass man meistens irgendwelche „Werte“ hinschreibt, die halt gut klingen ohne sich weiter damit auseinander zu setzen. Durch den Prozess mit i-potentials haben wir realisiert, dass Werte die Leitplanken für Führungskultur und Unternehmensalltag sind und wie groß die Wirkung auf Employer Branding, Kommunikation und Führung und auch Recruiting und Talent Management ist.

Was ist im Alltag jetzt konkret anders?

Durch die Werte haben wir jetzt einen ganz anderen Hebel für viele Themen: Früher haben wir bspw. immer noch herum probiert und gehofft, wenn es mit Mitarbeitern nicht gut lief. Jetzt lassen sich viele solcher Konflikte auf nicht übereinstimmende Werte zurückführen – was man akzeptieren und die Konsequenzen ziehen muss anstatt ewig zu warten und sich zu ärgern.

Welchen Unternehmen würdet Ihr einen ähnlichen Prozess empfehlen?

Das ist schwierig zu sagen: Wenn Unternehmen noch sehr klein und jung sind, passieren Werte einfach so im Alltag und die Kommunikation ist überschaubar. Je größer das Unternehmen, desto schwieriger wird es, sich mit den Werten auseinanderzusetzen und sie auch zu implementieren – die Komplexität ist dann einfach höher. Grundsätzlich lohnt es, das ganze Thema so früh wie möglich anzugehen anstatt den Zeitpunkt zu verpassen.

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Über TLGG
TLGG (www.tlgg.de) ist eine Agentur für digitales Business, die die strategische Exzellenz einer Unternehmensberatung mit der Kreativität einer Digitalagentur vereint. Geleitet wird die 2008 in Berlin gegründete Agentur vom Geschäftsführer-Trio Christoph Bornschein, Fränzi Kühne und Boontham Temaismithi. Seit Anfang 2015 ist TLGG in Partnerschaft mit den internationalen CRM-Spezialisten RAPP Teil des Omnicom-Netzwerks.

Im Juli 2016 eröffnete TLGG ein Büro in New York. Der Zusammenschluss mit dem globalen Kommunikationsnetzwerk Omnicom ermöglicht der Agentur Zugriff auf Ressourcen und bestehende Netzwerke. Angedockt an den Omnicom-Partner RAPP, eine der weltweit führenden CRM-Agenturen, kann Torben, Lucie und die gelbe Gefahr seinen Kunden zusätzlich zum seit der Gründung aufgebauten Portfolio zwischen Digital Consulting und Content-Kreation auch Data- und Technologie-Lösungen bieten.

Photocredit: Anika Lindtner

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