“Mich hat die Möglichkeit gereizt, einen Tanker mitzusteuern”

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“Mich hat die Möglichkeit gereizt, einen Tanker mitzusteuern”

Eigentlich wollte Dennis Just sein Versicherungs-Startup, den Digital-Makler Knip, für die Fusion vorbereiten und danach erstmal auf Weltreise gehen. Doch dann rief ihn i-potentials an. Hier erzählt Just, warum er sich entschied, die Koffer im Schrank zu lassen, und sich stattdessen in eine neue Aufgabe als Bereichsleiter Online Sales bei einem großen deutschen Versicherungskonzern zu stürzen.

Hallo Dennis, wie war es denn für dich, von i-potentials als Kandidat angesprochen zu werden?

Ich muss sagen, dass i-potentials für mich keine Unbekannten waren. Dadurch, dass ich als Gründer in der Berliner Startup-Szene aktiv war, kannte ich Constanze Buchheim und Team Europe natürlich schon durch diverse Kanäle. Ich hatte durch diese Verbindung also bereits ein gewisses Grundvertrauen. Als Kandidat aktiv von euch angefragt zu werden, war dann schon aber noch einmal etwas anderes.

Inwiefern war’s denn anders?

Ich war gerade dabei, mein InsurTech-Startup, die Knip AG, für die Fusion mit Komparu vorzubereiten und an den neuen CEO zu übergeben. Danach wollte ich eigentlich erstmal auf Weltreise. Insofern war ich gedanklich noch gar nicht so weit, mich mit konkreten Jobabgeboten auseinanderzusetzen und habe auf andere Anfragen auch gar nicht groß reagiert. Aber ihr habt mich im richtigen Moment erwischt und der Umgang mit i-potentials war auch nicht so steif wie bei manch klassischem Headhunter.

Du hast ja schon einige Firmen gegründet und selbst aufgebaut, wir haben dich für eine Position bei einem Großkonzern angesprochen. Was hat dich letztendlich überzeugt, den Sprung aus der Startup-Szene in die Konzernwelt zu machen?

Mich hat vor allem die Möglichkeit gereizt, mir den Markt mal von der anderen Seite anzuschauen und zu sehen wie es ist, so einen dicken Tanker mitzusteuern. Bei dieser Position war der entscheidende Faktor, dass mein zukünftiger Vorgesetzter ebenfalls aus dem Startup-Bereich kam. Wir wussten also relativ schnell, dass wir ähnlich ticken und uns gegenseitig vertrauen. Wir waren uns auch von Anfang an einig, dass wir wirklich testen wollen, ob und wie man so einen riesigen Versicherungskonzern digitalisieren kann.

Jetzt bist du schon einige Monate in der neuen Position. Wie lautet dein erstes Zwischenfazit?

Ich bin sehr positiv überrascht davon, wie stark der Gestaltungswille im Team ist, das ist wirklich fast wie in einem Startup. Die Konzernpolitik ist natürlich etwas, das ich bislang noch nicht kannte, da muss ich mein Unternehmerherz manchmal etwas beruhigen.

Welchen Tipp würdest du anderen Kandidaten geben, die sich überlegen, vom Startup in ein Großunternehmen wechseln?

Der Trick besteht darin, zu akzeptieren, dass man in so großen Gefügen nun mal nicht alles selbst steuern kann - und es auch nicht muss. Der Vorteil dabei ist wiederum, dass man seine Energie ganz auf den Spielraum konzentrieren kann, den man hat. Wenn man das im Hinterkopf hat, merkst du plötzlich: Du kannst auch in einem Tanker etwas bewegen.

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