Über Innovation, Spekulation und weibliche Führungskräfte - People Strategy News Nov 2019

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Über Innovation, Spekulation und weibliche Führungskräfte - People Strategy News Nov 2019

Wie besetzt man eine Position, die es vor ein paar Jahren so noch gar nicht gab? Im Falle des Chief Innovation Officers ist der erste Schritt sich darüber bewusst zu werden, was das eigene Unternehmen eigentlich unter Innovation versteht. Welches Business, welche Art von CINO braucht und wie viele Spielarten es davon eigentlich gibt (Spoiler: mindestens 6), weiß dieser Artikel. 

Auch wenn der Vergleich ein bisschen an die Zeiten erinnert in denen die Human Resources ihre Betonung insbesondere auf das zweite Wort legten, kann man durchaus manche dieser Ausführungen zu Gemeinsamkeiten zwischen Mitarbeiterwahl und Aktienwahl nachvollziehen. 

Das mag jetzt wie eine revolutionäre Idee klingen, aber vor allem aus wirtschaftlicher Perspektive ergibt es durchaus Sinn: Warum nicht ein kleines bisschen von dem Geld, was man in die Hand nehmen müsste, um eine Fachkraft (sagen wir einen Software-Entwickler) zu rekrutieren, investieren um die bereits vorhandene Belegschaft in genau diesen Fähigkeiten zu trainieren? Diese Studie über den Aufbauen vs. Einkaufen (Build vs. Buy) Ansatz gibt hierzu gute Impulse. 

Auch dieses Jahr hat McKinsey wieder einen “Women in the Workplace” Bericht zusammengestellt und der kommt bspw. zu folgender Erkenntnis: Von echter Gleichstellung sind wir meilenweit entfernt, aber immerhin sind mehr Frauen als letztes Jahr im C-Level Bereich zu verzeichnen (Anstieg von 4%). Diese vorsichtig positive Entwicklung wird aber schon allein deshalb ab einem bestimmten Zeitpunkt stagnieren, weil es nicht genug Frauen in Management-Positionen gibt, die sich zum C-Level entwickeln könnten. Das größte Hindernis auf dem Weg zu mehr weiblichen Führungskräften ist also schon die Eingangsstufe zu diesem Karriereweg. McKinsey hat natürlich ein paar Vorschläge, wie man das besser machen könnte. 

Apropos Women in the Workplace: Eine neue Studie hat untersucht, was Frauen aus MINT Fächern davon abhält sich in Start-Up & Tech-Unternehmen zu bewerben. Völlig überraschenderweise empfinden diese bspw. eine Unternehmenskultur, die sich nach außen mit Bierexzess-Anekdoten und Videospiel- und/oder Porno-Referenzen präsentiert, nicht besonders attraktiv. 

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