Von "Visionary Leadership" bis hin zu voreingenommenen Algorithmen - People Strategy News Okt 2019

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Von "Visionary Leadership" bis hin zu voreingenommenen Algorithmen - People Strategy News Okt 2019

Die Jobbörse Stepstone hat 19.000 Fach- und Führungskräfte gefragt, warum sie ihren letzten Job gekündigt haben und die Antworten sind zwar wenig überraschend, aber trotzdem interessant: Platz 1 belegt erwartungsgemäß das als zu niedrig empfundene Gehalt, auf Platz 2 folgt schlechtes Betriebsklima (für weibliche Befragte war dies sogar Platz 1) und Platz 3 sind fehlende Aufstiegsmöglichkeiten

Wir versuchen oft Eigenschaften von Führungskräften zu identifizieren, die Innovation fördern. Aber umgekehrt lohnt auch ein genauerer Blick auf die Verhaltensmuster, die Innovation behindern. 5 weit verbreitete Innovationsverhinderer lauten: Unbewusste Vernachlässigung, übertriebene Fürsorglichkeit, Selbstüberschätzung, Überanstrengung, Abwertung. Die gute Nachricht ist: Es gibt für jede einzelne gute Vermeidungsstrategien. 

“Visionary leadership” (a la Steve Jobs & Oprah Winfrey) ist ja schön und gut, aber ohne den Abgleich mit der Unternehmensstrategie komplett sinnlos. Alles steht und fällt mit der mittleren Führungsebene. Zur Veranschaulichung hilft da auch immer wieder die Führungspyramide (nachzulesen u.a. bei Stefan Merath - siehe Grafik). 

Gemeinsam gründen ist fast so wie heiraten, auch hier gilt also: Augen auf bei der Partnerwahl! Der folgende Step-By-Step Guide beschreibt detailliert, worauf man bei der Co-Founder-Suche achten sollte und enthält sogar noch einen praktischen Fragebogen.

Algorithmen sind so voreingenommen wie die Menschen, die sie programmieren. Erinnert ihr euch an das KI Recruiting Tool von Amazon, das abgeschaltet wurde, als man merkte, dass es weibliche Bewerber diskriminierte? Dieser Kommentar greift das Thema auf und schaut sich einmal die arbeitsrechtliche Seite von automatisiertem Recruitment an.

Die Diskussion über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ist immer noch irgendwie Tabu - gleichzeitig nehmen arbeitsbedingte psychische Erkrankungen wie Burnout und Angstzustände seit Jahren zu. Eine neue Studie versucht herauszufinden, was Mitarbeitern helfen würde, über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu sprechen. Die häufigste Antwort: Eine Führungskraft, die das tut. 

Wenn Strategie und Umsetzung einen Beziehungsstatus angeben müssten, wäre der vermutlich: Es ist kompliziert. Denn all die tollen und innovativen Ideen bleiben häufig leider das, was sie sind: Ideen. Hier deshalb ein paar Guidelines dazu, wie man als Organisation Strategien in konkrete Taten übersetzen kann.  

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