Talent 2029

#Leadership

Talent 2029

Seit der Gründung von i-potentials im Jahr 2009 hat sich viel getan - aber die Arbeit wird uns auch in den kommenden Jahren nicht ausgehen. Unsere Thesen dazu, was sich in den nächsten 10 Jahren in Recruiting, Führung und Organisationsbau ändern wird (und muss).

Digital ist das neue Normal

Innovation bedeutet nicht, als Unternehmen irgendwie die Digitalisierung zu überstehen. Es bedeutet, sich als Organisation Antworten auf die Frage zu finden, wie man mit neuen Ideen umgeht, wie man das Risiko einer Veränderung abwägt gegen das Risiko beim Status Quo zu bleiben - und wie man die Talente erkennt, mit denen man diesen Weg gehen kann.

i-potentials Gründerin & Managing Partner Constanze Buchheim erklärt in diesem Video ganz detailliert, wie ein Kandidatenprofil im Digitalzeitalter aussieht:

Organisationen müssen das Lernen lernen

Die Halbwertzeit von Wissen wird immer kürzer - und Unternehmen, die darauf warten, dass das Bildungssystem immer zeitgemäß die Fachexperten produziert, können im “War for Talent” nicht gewinnen. Wer heute sein Unternehmen im “War for Talent” für die Zukunft aufstellen möchte, darf nicht nur auf externe Fachkräfte setzen, sondern muss vor allem auch in die Aus- und Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter investieren. Das zahlt sich aus - sofern man Leute mit der passenden Persönlichkeit und Haltung an Bord hat.

In diesem Audio-Mitschnitt erklären i-potentials Managing Partner Martina van Hettinga und Constanze Buchheim, warum der Schlüssel für die Arbeit der Zukunft in der Bildung liegt. 

Die Zeit der großen Egos ist vorbei

Führungskräfte und Mitarbeiter in zukunftsfähigen Organisationen setzen auf Machtgleichgewichte statt auf Machtspiele. Sie erkennen Verantwortung als den Preis für Freiheit - sie stecken das eigene Ego auch einmal zurück, wenn es dem gemeinsamen Ziel dient.

Wie genau die Zukunft von Führung aussieht, kommentiert Constanze Buchheim im Spezial des Harvard Business Manager: 

HBM Titel MachtHund mit ins Büro, unbegrenzter Jahresurlaub, der aufgestellte Tischkicker - ganz nett für Arbeitnehmer, aber ist die Incentive-Schlacht wirklich der gesellschaftliche Fortschritt, für den die New-Work-Bewegung angetreten ist? Constanze Buchheim nimmt in ihrem “Macht”-Kommentar die alten und neuen Machtsymbole der Arbeitswelt auseinander und fordert: Wir brauchen eine Definition von Macht, die auf Verantwortung beruht, ein Machtverständnis, das jeden von uns in die Pflicht nimmt - und Führungskräfte mit Format.

 

 

 

A kicker doesn’t make a culture

Wer ein Unternehmen für die Zukunft aufstellen möchte, muss offen für echten und tiefen Wandel innerhalb der Organisation sein - Duz-Kultur, Tischkicker und Obstschalen allein reichen dafür nicht. Der “War for Talent” ist keine Materialschlacht, sondern ein Wettbewerb, in dem sich Mut, Authentizität, Nachhaltigkeit und gute Ideen auszahlen.

Wie das konkret aussehen kann, beschreibt diese Reportage des Deutschlandfunk & NDR:

Kicker, Kultur, Casting

A product doesn’t build a company. People do.

Eine Strategie ist nur so gut wie diejenigen, die sie umsetzen. Deshalb muss jede Strategie in eine dazu passende Talentstrategie übersetzt werden. Nur wenn Führungsprinzipien, Recruiting, Organisationsdesign und Performance Management ineinandergreifen, lässt sich eine Strategie auch solide umsetzen. Auch eine gute Digitalstrategie ohne die passende Organisations- & Recruiting-Strategie ist wertlos - und vice versa.

Wie i-potentials Digitalstrategien in Recruiting-Strategien übersetzt, erklären wir in diesem Podcast von Hy Axel Springer:

Technologie verändert die Welt, aber Menschen schaffen Technologie.

Technologie ist ein Werkzeug - wir Menschen haben die Verantwortung zu entscheiden, wofür wir sie einsetzen wollen. Sie verändert sich schneller als wir es als Gesellschaft tun. Es ist genau dieser Zwiespalt in dem viele Organisationen gerade feststecken, und den alle Unternehmenslenker lösen müssen, wenn sie innovativ und zukunftsfähig bleiben wollen.

Einblicke über die Zusammenhänge von Recruiting und einem technologisch immer komplexeren Innovationsumfeld, beschreibt Martina van Hettinga in der Handelsblatt Fachpublikation Changement: 

Innovation bracht die richtigen Köpfe

New Work fängt im Recruiting an

Die New-Work-Bewegung verspielt ihre Macht, wenn sie sie lediglich für die Installation von Tischtennisplatten und Sitzsäcken in Büros installiert. Denn es geht hier nicht darum, Unternehmen zu Spielplätzen zu machen. Es geht auch nicht um Home-Office-Regelungen oder Start-up-Mindset. Es geht um gegenseitiges Vertrauen. Denn nur wer vertraut, gibt Macht ab und lässt Freiheit ohne Kontrollzwang zu. New Work beginnt also damit, Mitarbeiter einzustellen, denen wir vertrauen.  

In diesem Audio-Mitschnitt spricht Constanze Buchheim über den Zusammenhang von New Work, Vertrauen & Verantwortung:

 

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