Hi Marc, Du hast im August 2018 nach deinem International Management Studium das Trainee-Programm bei uns begonnen. Mal ehrlich: Die meisten BWL-Studenten, die uns begegnen, schreien beim Stichwort “Personalberatung” nicht gerade laut ‘Hurra’…

Marc: Das stimmt. Wenn man rein nach Studieninhalten geht, macht das BWL-Studium leider nicht gerade viel Lust auf HR oder Recruiting, vor allem, weil die strategische Relevanz des Themas komplett unter den Tisch fällt. Ich hatte in zweierlei Hinsicht das “Glück”, dass ich während des Studiums andere Einblicke sammeln und mir so meine eigenen Ideen dazu bilden konnte. 

Was waren das für Erfahrungen?   

Marc: Zunächst habe ich relativ früh im Studium ein Praktikum in einer sehr traditionellen Personalvermittlung gemacht. Das Umfeld war für mich zwar etwas zu konservativ, aber ich habe geahnt, was man mit ein bisschen innovativem Spirit aus dem Thema herausholen könnte. Mich hat das vernetzte Denken gereizt, mit dem man die Trends in der Digitalwirtschaft mit Unternehmen und Kandidaten zusammenbringt. Das habe ich dann noch intensiver erlebt, als ich für mein weiteres Master-Studium nach Schweden gegangen bin, wo schon an der Uni sehr viel Wert auf das cross-funktionale Arbeiten in Teams gelegt wird – das macht es deutlich greifbarer als wenn man nur in Vorlesungen davon hört. 

Glück für uns, denn Du bist nach Deinem Studium ja bei uns gelandet! Warum hast Du Dich für das Trainee-Programm bei i-potentials beworben und Dich am Ende für uns entschieden? 

Marc: Ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt und mich wirklich nur bei den wenigen Personalberatungen beworben, die den Ruf haben, fortschrittlich und gleichzeitig hochwertig zu arbeiten. Da stand i-potentials definitiv mit auf der Liste, und ich habe bereits im Bewerbungsprozess gemerkt, dass es hier auch für Berufseinsteiger viele Entwicklungsmöglichkeiten gibt, die sehr transparent gemacht werden. Ich hatte mehrere Jobangebote und habe mich am Ende für das Unternehmen mit der Führungskraft entschieden, mit der ich zusammenarbeiten wollte: in meinem Fall unsere Head of Research Marlen. 

Kannst Du unseren künftigen Trainees einen Vorgeschmack geben, wie es ist, bei i-potentials ausgebildet zu werden?  

Marc: Vor allem arbeitet man in einem unheimlich ambitionierten Team, das aus ganz unterschiedlichen Bereichen kommt. Gleichzeitig muss man Lust darauf haben, sich jede Woche einer neuen Herausforderung zu stellen. Dabei ist Neugier sehr wichtig, um sich auf unterschiedliche Menschen einzulassen. In meinem ersten Jahr habe ich auf fünf komplett unterschiedlichen Projekten gearbeitet, jedes Mal waren es ganz andere Kandidatenprofile und digitale Geschäftsmodelle, die wir verstehen mussten. Ich habe dabei im Team sehr schnell viel Vertrauen und Verantwortung bekommen, was mich immer weiter motiviert hat, besser zu werden und meine Leistung zu steigern. 

Unsere Trainees haben nach Abschluss des Programms die Möglichkeit zwischen dem Research- und dem Consultant-Track zu wählen, Du hast Dich entschieden, Consultant zu werden. Warum? 

Marc: Ich habe schon als Trainee gemerkt, dass ich gerne im direkten Kontakt mit Kunden und Kandidaten arbeite. Und ich habe gesehen, wie viel Einfluss unsere Consultants auf die personellen und strukturellen Entwicklungen in  der Digitalwirtschaft nehmen, wenn sie die passende Person im richtigen Umfeld platzieren. Da wollte ich auch hin. Dennoch fand ich die Zeit im Research unheimlich wertvoll. Man kann als Personalberater im Digitalbereich nur erfolgreich sein, wenn man weiß, wie gute Analyse funktioniert – und das habe ich hier wirklich von Tag 1 an mitbekommen.